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Innenstädte sind historisch Orte hoher Dichte

 

  • Handel war immer eine Nutzung unter vielen.
  • Es ist die Kultur der Vielfalt, die letztlich die Faszination der Innenstädte ausmacht und von der die europäischen Städte bis heute profitieren.
  • Wenn es gelingt, die städtische Mitte als multifunktionalen Ort zu erhalten, werden Rückgang und Verlagerung der Angebote im Handel ohne Schaden aufgefangen werden. 

 

Abwanderung von Einzelhandel und Dienstleistung ist noch nicht abgeschlossen

  

  • Das traditionelle Zentrengefüge wird von einem sekundären Netz großflächiger Einzelhandelsstandorte überlagert, das sich bisher primär auf der grünen Wiese etabliert hat.
  • Innerhalb des weitreichenden wirtschaftlichen Strukturwandels ist noch völlig offen, welches Verhältnis von Zentrum und Peripherie der Markt langfristig hervorbringt.
  • Die Wirkung der neuen Medien auf das Konsumverhalten ist noch nicht absehbar.

Ausufernde Stadtregionen bieten einer hochmobilen Gesellschaft große Wahlfreiheit

  

  • Im Unterschied zur zentrierten Stadt des 18. und 19. Jahrhunderts finden sich im Vorstadtgewebe der heutigen Städte mannigfaltige Orte für Begegnung, Kultur, Freizeit und Konsum.
  • Die Bewohner der Stadtregionen sind heute keine homogene Gruppe mehr.
  • Szenen und Milieus mit eigenen geographischen Netzen entstehen.
  • Die Heterogenität der Nachfrager und Vielfalt der Orte hat zur Folge, das die Anziehungskraft der Zentren nachgelassen hat.
  • Innenstadt ist ein Ort unter vielen.

 Citymanagement und Stadtmarketing koordinieren den innerstädtischen Einzelhandel

  • Dennoch ist eine kleinteilige Struktur den zentral gesteuerten Einzelhandels-Centern an Funktionalität und Komfort unterlegen.
  •  Beispiel Mietpreisgestaltung.
  • Während in der Shopping-Mail differenzierte Mieten für den optimalen Branchenmix verlangt werden, richtet sich die Miethöhe in der Fußgängerzone nach der individuellen Einschätzung der Eigentümer, ohne das Interesse der gesamten Geschäftslage zu berücksichtigen.
  • Der Einzelhandel Innenstadt hat auch in Zukunft gute Chancen, wenn es gelingt,...
  • den authentischen Charakter des Stadtbildes und des kleinteiligen Nutzungsbildes in Szene zu setzen
  • die Eigenart des Stadtkerne und ihrer Mischung von Kultur, Konsum und Wohnen herauszuarbeiten und eine unverwechselbare Atmosphäre zu schaffen  
  • den Freizeitwert der Innenstädte weiter zu fördern
  • den Dienst am Kunden durch attraktive Angebote (Öffnungszeiten, Lieferseervice etc.) zum neuen Markenzeichen der Zentren zu machen 

Politik der kleinteiligen Parzelle als Innenstadtentwicklung wird scheitern

  

  • Es fehlen weitgehend Investoren und Nutzer für solche kleinteilig stukturierten Flächen 
  • Developer realisieren auf Industrie - und Gewerbebrachen größere Investments  
  • Ansiedlung von Shopping-Malls auf integrierten Standorten ???  
  • Unflexible Konzepte und Bauvolumen stehen meist der städtebaulichen Integration im Wege

Kommunen müssen ökonomischen Interessen der Provider Ziele entgegensetzen

 

  • Stadtentwicklungspolitische Debatte: „In welcher Stadt wollen wir leben?“
  • Rahmenpläne mit Entwicklungs- und Nutzungsalternativen 

Zunkunftsorientierte Innenstadtpolitik muß das Nutzungsbild anreichern 

  • Spezialisierter Einzelhandel, Gastronomie, neue Dienste 
  • Kulturelle Angebote und Wohnen
  • Konzepte der Revitalisierung sind nur als integrierte Strategien erfolgreich
  • Existenzgründer, Spezialgeschäfte, Café 

 

Innenstädte müssen für den motorisierten Individualverkehr erreichbar sein

  • angesichts ihrer regionalen Einzugsgebiete erforderlich
  • gute Erreichbarkeit und ausreichender Parkraum sind oft vorhanden
  • aber Mangel an einer positiven Darstellung der Erschließungsqualität
  • Konzepte für die Innenstadt im Zusammenhang von Erreichbarkeit und städtebaulichen Qualitäten